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Vom Weinberg in den Weinkeller 14. Juni 2010
Zita und Karl,→unsere Gastgeber vom Kaiserstuhl←,
haben uns am Abend mit in den Weinberg genommen.
Die Aussicht ist super und in der Ferne sehen wir das Dorf Kiechlinsbergen.
Karl erzählt uns viel über den Wein auf dem Kaiserstuhl, den Geschmack dieses Weines, der auf Vulkanerde reift und den Anbau.
Außerdem erfahren wir interressantes über die Berge ringsum, Land und Leute.
Dann wird es zu dunkel um weiter zu fahren und sich die Gegend anzusehen. Darum gehen wir in die Weinkellerei Kiechlinsbergen und machen
einen Rundgang. Dieser Weinkeller liegt direkt in einem Berg. Es ist der ehemalige Zehntkeller des
Klosters Tennenbach.
Die Lagerkapazität umfaßt hier 380.000 Liter Wein. In den Gängen des Berges ist es sehr feucht. Karl sagt: der Berg "schwitzt".
Infos gibt es für uns über die Herstellung von Sekt und Wein, Lagerung, Geschmack und Jahrgang des Weines.
An dieser Stelle einen lieben Gruß an Zita und Karl. Eure Gastfreundlichkeit ist einmalig und wir haben uns bei Euch sehr wohl gefühlt.
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Am Kaiserstuhl und von der größte Stadt im Elsass 14. Juni 2010
Dieser Morgen beginnt mit dem wunderschönen Panoramablick direkt auf den Kaiserstuhl. Auf der linken Seite sehen wir die Berge des
Schwarzwaldes und auf der rechten Seite den Elsass-Frankreich.
Unsere Tour führt uns in die Stadt Kehl am Rhein, die bekannt ist für ihre Europabrücke über den Rhein, die nach Frankreich führt.
Nah am Marktplatz mit der großen Kirche, finden wir schnell einen Parkplatz und fahren weiter mit dem Linienbus nach Strasbourg-Frankreich.
Leider bringt uns der Linienbus nur bis in einen Vorort von Strasbourg. Ruhig ist es hier und sehr warm. Wir müssen noch ein ganzes Stück mit der Tram
ins Centrum fahren.
Und hier pulsiert das Leben! Was für eine Menge Menschen, die sich teils eilig, teils langsamer durch die
engen Straßen und Gassen bewegen. Durch die Rue des Serruries kommen wir direkt auf den Place Gutenberg. Gutenberg arbeitete von ca. 1434 bis 1444
in Strasbourg an seiner Druckerei mit den bewegten Buchstaben. Neben dem Denkmal können Kinder auf einem alten Carrousel von 1900 fahren.
Am La Maison Kammerzell (das Haus Kammerzell) vorbei befinden wir uns direkt auf dem Place de la Cathedrale. Das Haus Kammerzell gehört Jahrhunderte den
Kaffeeleuten. Das Haus wurde im 16. Jahrhundert erbaut. In den höheren Stockwerken ist das Fachwerk ausgiebig geschnitzt.
Beeindruckend ist der Münster von Strasbourg. Von 1277 bis 1439 wurde er aus Stein errichtet. Ein wirkliches Wunderwerk, reich verziert.
Auf dem rechten Portal befinden sich die klugen und die törichten Jungfrauen, auf dem mittleren Giebelfeld die Propheten und die Skulpturen.
Der Turm ist 142 m hoch und in der Enge dieser Altstadt wahrhaft als ganzes Bild schwer auf ein Foto zu bekommen. Bis ins 19. Jahrhundert
war diese Kathedrale das höchste Bauwerk der Christen.
Ob Les Ponts Couverts (die gedeckten Brücken), Le Barrage Vauban (das Vauban Wehr), La Petite France ( das Viertel Klein Frankreich),
L`Eglise St-Thomas oder Le Palais Rohan und all die anderen Bauwerke, Straßen, Kanäle und Plätze in Strasbourg,
alle sind sie interessant und erzählen alte Geschichten dieser Stadt.
Hier auf weiteres einzugehen, würde den Rahmen meiner kleinen Reisebeschreibung mit Sicherheit sprengen.
Auf alle Fälle aber hat mir diese interessante Stadt sehr gut gefallen.
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Endingen und das Tor zum Schwarzwald 13. Juni 2010
Endingen hat ca. 9000 Einwohner und liegt in einer der wärmsten Gegenden in Deutschland - am Kaiserstuhl.
In 4 Wohnbezirke ist dieser Ort aufgeteilt und er umfaßt die Ortschaften: Endingen, Amoltern, Kiechlinsbergen
und Königschaffhausen.
1751 wird wohl die letzte Hexe in Endingen auf einem Scheiterhaufen verbrannt.
Im Museum "Hexenwahn" kann man die Verfolgung der Hexen bis heute hin verfolgen.
Das Königschaffhausener Tor führt mich direkt in die Altstadt von Endingen.
Mir gefallen die alten Häuser, die engen Straßen und die vielen bunten Blumen in den Straßen und vor den Fenstern.
Weiter fahren wir ca. 30 km östlich und kommen nach Freiburg im Breisgau. Freiburg wird auch das "Tor zum Schwarzwald" genannt und sie ist die
südlichste Großstadt Deutschlands.
Auf dem Schloßberg entstand 1091 eine Burg, leider ist davon nicht mehr viel übrig geblieben und dennoch von hier oben
aus habe ich einen tollen Panoramablick über die Stadt und den Münster.
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Hofhunde am Kaiserstuhl 12. Juni 2010
823 km sind wir mit dem Wohnwagen gefahren um in die Weingartenhöfe nach Forchheim am Kaiserstuhl zu gelangen.
Ich war so müde von der langen nächtlichen Fahrt, dass ich mir es im Wohnwagen gemütlich machte und schnell einschlief.
Das Wetter war super und natürlich hatte ich die Tür vom Wohnwagen nicht verschlossen, als ich plötzlich etwas weiches neben mir spürte.
Maika, die Hofhündin war in mein Bett gesprugen und hatte es sich gemütlich gemacht, weckte mich mit einem dicken, feuchten Schlecker quer über mein Gesicht.
Boah - hab ich mich erschrocken und machte die Augen auf. Offensichtlich freute Maika sich, mich geweckt zu haben und auch ihre Tochter Leika
stand vor dem Bett und wedelte mit dem Schwanz.
Von da an hatte ich 2 kleine Freundinnen gewonnen, die sich jeden Morgen ein Leckerlie bei mir abholten und auch sonst mich immer recht stürmisch begrüßten,
wenn sie mich sahen.
Maika hat es sich stets im Wohnwagen gemütlich gemacht, während dessen Leika vor dem Wagen wachte.
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