Im Markgräflerland 17. Juni 2010
Heute führt mich mein Weg ins Markgräflerland im Südwesten Baden Würtembergs. Unterwegs komme ich an Pflaumen und Kirschplantagen vorbei.
Um 11.22 Uhr ereiche ich Auggen, den größten selbstständigen Weinort und die älteste Gemeinde des Markgräflerlandes. Der Ort liegt nahe der französichen Grenze.
Weiter geht es in das 5 km entfernte Schliengen.
Dieser Ort liegt an der Badischen Weinstraße zwischen Müllheim und Lörrach.
Die Gemeinde erstreckt sich von der Oberrheinebene bis zum Gipfel des Hochblauen, in einer Höhe von 225 m bis 1165 m.
In Schliengen mache ich einen Besuch im Schloßpark. Hier befindet sich das Wasserschloss Entenstein, was
für jedes Fotoshooting eine prima Kulisse bietet.

Von Schliengen bis Kandern sind es gerade mal 9 km bis zu diesem Ort, der ebenfalls im Südwesten Deutschlands liegt, am Fuße
des Schwarzwaldes. Der Kander durchfließt diesen Ort.

Zu einem weiteren Shooting suche ich das Schloß Bürgeln und wir haben einige Mühe dieses zu finden.
Mal zeigen die Hinweisschilder die Straße hinauf, andere Schilder führen uns dann wieder in die entgegengesetzte Richtung.
Wir wollten die Suche schon aufgeben, als sich plötzlich ein weiteres Schild zeigt und auf diesem Weg kommen wir auf den
großen Waldparkplatz des Schloßes.
Die letzten 500 m müssen wir dann aber zu Fuß den Berg hinauf - weiterfahren ist verboten!
Steil geht es bergauf - aber die Anstrengung hat sich gelohnt. Ein herrlicher Ausblick über Land und Berge
eröffnet sich uns.
Auf dem Schloß finden übers Jahr diverse Veranstaltungen statt, wie Feste, Tagungen, Seminare, Konzerte ect.
Mitte 1980 war hier auch der Drehplatz der TV Serie "Lorenz und Söhne".
Wir erreichen Sulzburg am Rande der Oberrheinebene in einer Höhe von 315 - 1114 m am Sirnitzkopf, nahe des Hochschwarzwaldes.
Etwa 22 km nördlich liegt Freiburg im Breisgau.
Gegen 15:45 Uhr sind wir im Münstertal am Fuße des Schwarzwaldes. Der Blick auf die Burgruine Staufen empfängt uns sofort bevor wir
überhaupt die Stadt erreichen.
Leider können wir die Ruine nicht betreten aber es entschädigt uns ein toller Blick über das Münstertal
bis hin zum Schwarzwald.
Und ein Spaziergang durch die alten Straßen ist auch angenehm bei bestem Wetter.
Unser Parkplatz befndet sich in Breisach direkt am Oberrhein an der Deutsch-Französischen Grenze.
Eine steile Treppe führt uns empor zum Stephansmünster.
Ich entdecke auf der obersten Mauer ein blaues Schild auf dem steht:
"Bajäkel"
Elsässisch "bajäkle" =
rennen, springen.
Vermutlich 3./4. Jh. angelegt - Abstieg zum Römerkastell auf dem Berg zum Rheinufer.
Und auch hier wird der Münster restauriert - wie wir es in diesem Jahr schon so oft erlebt haben an diversen Kirchen.
Ein schöner Blick auf den Rhein und hinüber nach Frankreich bietet uns der Blick vom Hof des Münsters aus.
Wir verbringen den heutigen Sonnenuntergang bei Weisweil an einem Nebenarm des Altrheins an der Brücke zum Elsass/Frankreich.
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